Physician Assistant

Physician Assistants (PA) sind relativ neue Gesundheitsdienstleister in den Niederlanden. Ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten liegen zwischen denen eines Facharztes und einer Pflegefachkraft. Sie entlasten Ärzte, indem sie ihnen verschiedene Tätigkeiten abnehmen.

Welche Ausbildung hat ein Physician Assistant absolviert?

Bevor jemand Physician Assistant werden kann, muss er eine HBO-Ausbildung im Gesundheitswesen (Physiotherapeut, Krankenpfleger) abgeschlossen und bereits einige Jahre Berufserfahrung gesammelt haben. Erst danach folgt die Ausbildung zum Physician Assistant. Dabei findet die weitere Spezialisierung in einem medizinischen Teilgebiet statt, zum Beispiel Orthopädie, Rheumatologie oder innere Medizin. Physician Assistants arbeiten immer unter der Aufsicht eines Arztes.

Was macht ein Physician Assistant?

Ein Physician Assistant übernimmt vielfältige Aufgaben, wodurch der Arzt mehr Zeit für andere Tätigkeiten hat. Daher kann es sein, dass ein Termin beim Physician Assistant statt bei einem Arzt vereinbart wird. Abhängig vom Fachgebiet umfassen die Aufgaben und Verantwortlichkeiten:

  • Abhalten von Sprechstunden.
  • Durchführen körperlicher oder ergänzender medizinischer Untersuchungen.
  • Erstellen eines Behandlungsplans.
  • Durchführen kleinerer medizinischer Eingriffe wie Injektionen, Katheterisierungen, Punktionen usw.
  • Assistieren bei Operationen.
  • Verschreiben von Medikamenten.
  • Leisten von Notfallhilfe.
  • Koordinieren der Patientenversorgung.
  • Informieren von Patienten und Schulen des Pflegepersonals.
  • Entwickeln von Protokollen und Leitlinien zur Verbesserung der Versorgung.
  • Mitwirken an wissenschaftlicher Forschung.

Wo arbeitet ein Physician Assistant?

Physician Assistants arbeiten in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Altenheimen und Einrichtungen der psychischen Gesundheitsversorgung. Einen Physician Assistant findet man auch in Hausarztpraxen. Dies ist jedoch nicht dasselbe wie eine medizinische Fachangestellte. Die Aufgaben der medizinischen Fachangestellten sind nämlich wesentlich begrenzter.

Hervorgehobene Erkrankungen

Praxen pro Bundesland

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