MRT

Magnetresonanztomographie

Die Abkürzung MRT steht für Magnetresonanztomographie. Bei dieser bildgebenden Technik stellt ein Scanner Gelenke, Muskeln, Sehnen, Nerven, das Gehirn und Organe dar. Dies geschieht durch eine Serie von Schnittbildern (Schichten). Durch das sequentielle Scannen verschiedener Schichten entsteht ein vollständiges Bild des Körpers bzw. des Körperteils.

Ein starkes Magnetfeld in Kombination mit Radiowellen sorgt dafür, dass die verschiedenen Gewebe des Körpers deutlich abgebildet werden. Gut zu wissen: Es handelt sich hierbei nicht um schädliche Strahlung.

Durch das abwechselnde Schwingen (Resonanz) von Wasserstoffteilchen erzeugt das Gerät ein Bild des Gewebes. Je mehr Wasser ein bestimmtes Organ oder Körperteil enthält, desto heller erscheint die Darstellung. Ein Organ wie die Lunge, das wenig bis keine Flüssigkeit enthält, wirkt schwarz.

Die Untersuchung

Während der Untersuchung liegt die Patientin oder der Patient auf einer schmalen Liege, die in den MRT-Scanner hineingefahren wird. Der Scanner hat die Form eines engen Tunnels. Für Menschen mit Platzangst (Claustrophobie) oder für Personen mit (starkem) Übergewicht kann das problematisch sein. Für diese Menschen gibt es auch einen offenen MRT-Scanner, der diese Probleme vermindert.

Im Tunnel ist es wichtig, ruhig liegen zu bleiben, sonst werden die Bilder unscharf. Der Scanner ist sehr laut; Kopfhörer mit Musik und Ohrstöpsel dämpfen das Geräusch. Die Patientin oder der Patient erhält einen Klingelknopf für den Notfall. Die Person, die die MRT aufnimmt, befindet sich in einem anderen Raum, kann aber über ein Mikrofon kommunizieren.

Was darf mit in den MRT und was nicht?

Da in und um den Scanner ein starkes Magnetfeld vorhanden ist, dürfen sich keine Metallgegenstände in der Nähe befinden. Denken Sie an Piercings, Schmuck, Reißverschlüsse und Knöpfe. Tragen Sie daher bequeme Kleidung ohne Metall. Metallfreie Kleidung ist stets vorhanden; fragen Sie danach, bevor Sie den MRT-Scanner betreten.

Also mit z. B. einem Herzschrittmacher oder einem Metallsplitter im Auge kann man nicht in den MRT-Scanner. Eine mögliche Schwangerschaft kann der Durchführung einer MRT entgegenstehen. Es ist daher wichtig, dies im Vorfeld zu bedenken. Vor der Aufnahme muss ein Fragebogen ausgefüllt werden, um zu prüfen, ob der Zugang zum MRT-Scanner sicher ist.

Ergebnis der MRT

Mit einer MRT lassen sich nahezu alle Gewebe des Körpers untersuchen. Dies im Gegensatz zu einer Röntgenaufnahme. Nach der Aufnahme stehen die Bilder am Computer zur Verfügung. Man kann sich dann schrittweise durch den Körper bewegen, um das Problem zu lokalisieren.

Erkrankungen, die in einer MRT gut sichtbar sind, sind zum Beispiel:

  • Risse der Kreuzbänder oder des Meniskus im Knie
  • Muskelfaserrisse
  • Bandscheibenvorfälle
  • Entzündungen des Darms
  • Probleme im Gehirn

Wie lange dauert eine MRT?

Eine MRT dauert in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten, abhängig von der Anzahl der aufzunehmenden Bilder. Wird ein größeres Gebiet gescannt, dauert es länger. Für diese Untersuchung ist es nicht erforderlich, nüchtern zu sein. Eine Radiologin oder ein Radiologe beurteilt die Bilder und erstellt einen Befund. Das Ergebnis wird später von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt mitgeteilt.

Hervorgehobene Erkrankungen

Praxen pro Bundesland

Diese Seite teilen Machen Sie den Selbstcheck