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Sehnenentzündung an der Schulter
Eine Sehnenentzündung in der Schulter ist eine Reaktion der Sehne auf Überlastung. Dabei wird die Sehne geschädigt und gereizt. Die Sehne schwillt an und die Schulter ist nicht mehr so gut zu gebrauchen. Wichtig zu wissen ist, dass die Durchblutung von Sehnengewebe deutlich schlechter ist als die von Muskelgewebe. Dadurch kann die Heilung von Sehnen verzögert werden.
Wie entsteht eine Sehnenentzündung der Schulter?
Bei einer Sehnenentzündung liegt nahezu immer ein Schaden durch Überlastung vor. Dabei ist an wiederholte Bewegungen der Schulter bei der Arbeit oder an starke Belastungen beim Sport zu denken. Auch Muskelschwäche der Schultermuskulatur erhöht das Risiko auf einen Schaden und damit auf eine Sehnenentzündung.
Die Rotatorenmanschette ist am stärksten an der Stabilisierung und an Bewegungen der Schulter beteiligt. Von diesen vier Muskeln ist der Musculus supraspinatus am häufigsten überlastet und dadurch anfälliger für eine Entzündung der Sehne.
Woran ist eine Sehnenentzündung der Schulter zu erkennen?
Die Schulter ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper. Im Schultergelenk ist das Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Sehnen für die Freiheit dieser Bewegungen verantwortlich.
Charakteristisch für eine Sehnenentzündung der Schulter ist, dass Bewegungen über Schulterhöhe erschwert und schmerzhaft sind. Die schmerzhafte Bewegung beim seitlichen Anheben des Arms wird als ‘Painful Arc’ bezeichnet. Der Schmerz ist bis 120 Grad vorhanden, bei weiterem seitlichen Anheben lässt der Schmerz wieder nach.
Wie wird eine Sehnenentzündung der Schulter festgestellt (diagnostiziert)?
Das Wichtigste bei der Diagnose einer Sehnenentzündung der Schulter ist, andere mögliche Erkrankungen auszuschließen. Dabei ist zum Beispiel an eine Schleimbeutelentzündung zu denken. Charakteristisch für eine Schleimbeutelentzündung ist, dass der Schmerz 'dumpf' ist, während er bei einer Sehnenentzündung eher 'stechend' ist.
Eine Kombination von Beschwerden ist jedoch ebenfalls möglich. Bei Reizung der Supraspinatussehne kann diese verdicken und den benachbarten Schleimbeutel in Bedrängnis bringen.
Bei Zweifel kann der Hausarzt bildgebende Diagnostik veranlassen. In den meisten Fällen reicht Sonografie für die Diagnose einer Sehnenentzündung der Schulter aus. Bei unzureichendem Ergebnis gehören eine CT oder ein MRT zu den Möglichkeiten.
Wie wird eine Sehnenentzündung der Schulter behandelt?
Die Behandlung einer Sehnenentzündung der Schulter ist oft zweigleisig. Um die Entzündungszeichen zu unterdrücken, sind Ruhe und Kühlen der Schulter am wichtigsten. Es ist jedoch ratsam, dies mit einer Behandlung bei einem Physiotherapeuten zu kombinieren. Dieser wird einen Rehabilitationsplan erstellen, der auf die Reduktion der Schmerzen und die Kräftigung der Muskulatur rund um die Schulter mittels Übungstherapie abzielt.
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