Mobilisieren

Eine häufig verwendete Technik in der Physiotherapie und Manuellen Therapie ist das Mobilisieren. Ziel des Mobilisierens ist es, ein Gelenk besser bewegen zu lassen und/oder Schmerzen zu verringern.

Es kann vorkommen, dass nach einer Verletzung oder einer Gipsphase ein Gelenk nicht mehr so geschmeidig bewegt wie zuvor oder dass Bewegung schmerzhaft ist. Ein Physiotherapeut hilft, die Funktion wiederherzustellen, indem er das Gelenk mit speziellen Techniken bewegt. Dies kann auf mehrere Arten geschehen: passiv, aktiv oder geführt‑aktiv.

Passives und aktives Mobilisieren

Mobilisieren ist passiv, wenn der Patient nichts tut. Das Körperteil oder Gelenk ist entspannt und wird vom Therapeuten bewegt. Beim aktiven Mobilisieren handelt es sich um Übungen, bei denen der Patient das Gelenk selbst in Bewegung bringt. Eine Kombination zwischen diesen beiden Formen ist ebenfalls möglich. Der Physiotherapeut oder Manualtherapeut hilft mit, während der Patient das Gelenk aktiv bewegt. Dies ist geführt‑aktives Mobilisieren.

Techniken

Die Art und Weise des Mobilisierens kann je nach Therapeut unterschiedlich sein. Dies hängt von der absolvierten Ausbildung ab. So gibt es mehrere Sichtweisen auf das Mobilisieren, wodurch sich die Techniken voneinander unterscheiden. Das Ziel ist jedoch dasselbe. Manchmal werden Hilfsmittel wie ein Traktionsband verwendet. Damit lässt sich ein Gelenk leichter in eine bestimmte Position ziehen.

Eine Manipulation ist ebenfalls eine Form des passiven Mobilisierens. Dabei wird eine kurze, schnelle Bewegung mit dem Gelenk ausgeführt, bei der ein 'Knacken' gehört und/oder gefühlt werden kann.

Übungen

Meist reicht Mobilisieren allein nicht aus, um die Beschwerden loszuwerden. Aus diesem Grund wird beispielsweise empfohlen, Übungen zu machen.

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