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Stabilizer
Der Stabilizer nutzt sogenanntes Biofeedback. Das bedeutet, dass das Gerät Informationen darüber liefert, was im Körper in diesem Moment passiert. Weitere Beispiele für Biofeedback sind ein Herzfrequenzmesser oder ein Myofeedback-Gerät.
Der Stabilizer ist ein Gerät, das auffallend einer Blutdruckmanschette ähnelt. Er wird vor allem bei Menschen mit Nacken- oder Rückenbeschwerden eingesetzt und soll die stabilisierenden Muskeln in diesen Regionen trainieren.
Wie funktioniert der Stabilizer?
Der Stabilizer funktioniert wie folgt: Das Kissen wird mit einer kleinen Pumpe aufgeblasen. Der Druck im Kissen ist auf dem Messgerät ablesbar, das an der Pumpe befestigt ist. Der Zeiger schlägt aus, wenn das Kissen weiter aufgepumpt wird oder wenn auf das Kissen gedrückt wird.
In Rückenlage wird das Kissen zum Beispiel auf Höhe des unteren Rückens platziert. Danach soll die Patientin oder der Patient einige Übungen oder Bewegungen ausführen. Die Aufgabe besteht darin, einen bestimmten Wert auf dem Druckmesser zu erreichen oder zu halten. Dies geschieht in der Regel mit relativ wenig Kraft, damit die großen umliegenden Muskeln die Aufgabe der stabilisierenden Muskulatur nicht sofort übernehmen. Auf diese Weise können bestimmte Muskeln gezielt trainiert werden.