- Rehabilitationshilfsmittel
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Einlegesohlen
Einlagen
Eine Einlegesohle ist ein herausnehmbares Fußbett, das in den Schuh gelegt wird. Sie geben den Füßen dort Unterstützung, wo sie benötigt wird. Einlegesohle ist ein Oberbegriff, unter den Stützeinlagen, Korrektureinlagen, Konfektionseinlagen und beschwerdeorientierte Einlagen fallen. Diese werden eingesetzt, um Verletzungen zu verhindern, bestehende Beschwerden zu lindern oder den Komfort zu erhöhen.
Gründe für den Einsatz von Einlegesohlen
Jeder Fuß ist anders, und so auch seine Stellung. Manche Menschen haben Plattfüße, abgesenkte Füße, krumme Zehen oder Füße, die etwas mehr nach innen kippen. Die meisten Menschen haben zum Glück keine Probleme mit der Stellung ihrer Füße. Aber manche haben oder bekommen dadurch Beschwerden.
Sie bekommen beim (langen) Stehen, Gehen, bei der Arbeit oder beim Sport Beschwerden an den Füßen. Es ist auch möglich, an anderen Stellen des Körpers Beschwerden zu bekommen, die durch eine abweichende Fußstellung verursacht werden. Zum Beispiel an den Sprunggelenken, Knien, Hüften oder im Rücken. Diese Menschen können vom Einsatz von Einlegesohlen profitieren.
Verschiedene Arten von Einlegesohlen
Bei Einlegesohlen wird unterschieden in:
- Stützeinlagen. Diese unterstützen insbesondere die Fußgewölbe und den Vorfuß.
- Konfektionseinlagen. Das sind Standardsohlen, die frei beim Schuster oder im Schuhgeschäft erhältlich sind. Oft lassen sie sich passend machen, indem man ggf. ein kleines Stück an der Vorderseite der Sohle abschneidet.
- Korrektureinlagen. Diese sind dazu gedacht, die Stellung des Fußes (dauerhaft) zu verändern. Zum Beispiel, wenn die Fußstellung bei einem Kind mit einer angeborenen Fußfehlstellung verbessert werden muss. Korrektureinlagen werden aber auch verwendet, um die Haltung oder das Gangbild zu verbessern oder den Druck unter dem Fuß besser zu verteilen.
- Beschwerdeorientierte Einlagen. Es gibt viele mögliche Verletzungen und Beschwerden am Fuß. Denke an Achillessehnenbeschwerden, Fersensporn, abgesenkte Füße oder eine Morton-Neuralgie. Eine beschwerdeorientierte Einlage ist speziell dafür gemacht, (Schmerz-)Beschwerden zu verringern.
Je nach Beschwerde oder Ziel kann gewählt werden zwischen:
- Voll- oder Halbsohlen.
- Fersencups, die nur die Ferse unterstützen.
- Sohlen für bestimmte (Sport-)Aktivitäten.
- Sohlen aus hartem oder weichem Material.
Achtung! Eine falsche Einlegesohle kann auch Beschwerden verursachen oder verschlimmern. Lass dich daher immer gut beraten.
Wo sind Einlegesohlen erhältlich?
Schuster und Schuhgeschäfte verkaufen Konfektionseinlagen, die in nahezu jeden Schuh passen. Wenn die im Geschäft erhältlichen Stützeinlagen nicht die richtige Passform haben, ist es sinnvoll, die Sohlen maßanfertigen zu lassen.
Ein Podotherapeut weiß wie kein anderer, welche Korrekturen ein Fuß benötigt, um ihn optimal zu unterstützen. Natürlich sind diese teurer als die im Geschäft erhältlichen Sohlen.